Sketchnotes zu Fotografie und Websites

Über Himmelfahrt durfte ich wieder einmal ein wunderbares Workshop-Wochenende genießen, gemeinsam mit 120 Kolleginnen aus meinem liebsten Netzwerk wortstarker Frauen, dem Texttreff. Wir treffen uns jedes Jahr für vier Tage, um voneinander und miteinander zu lernen, um zu schnattern und zu feiern. Dieses Mal habe ich bei zwei Workshops meine ersten richtigen Sketchnotes gemacht. So viel, wie ich in den letzten zwei Jahren skizziert und gelettert habe, so viele Flipcharts, die ich gestaltet habe: An visuelle Notizen traute ich mich bisher nicht heran. Zuhören und gleichzeitig zeichnen? Nichts für mich. Dachte ich. Und dann ist am Wochenende plötzlich der Knoten geplatzt. Das ist dabei herausgekommen:

Workshop Food-Fotografie

 

Sketchnote vom Workshop Foodfotografie. Zeichnung und Foto: Janne Klöpper

Sketchnote vom Workshop Foodfotografie. Zeichnung und Foto: Janne Klöpper

Sketchnote vom Workshop Foodfotografie. Zeichnung und Foto: Janne Klöpper

Workshop-Leiterinnen waren Eva Brandecker und Gabi Fischer von Weikersthal.

Workshop Konzeption von Websites

 

Sketchnote vom Workshop Konzeption von Websites. Zeichnung und Foto: Janne Klöpper

Sketchnote vom Workshop Konzeption von Websites. Zeichnung und Foto: Janne Klöpper

Sketchnote vom Workshop Konzeption von Websites. Zeichnung und Foto: Janne Klöpper

Sketchnote vom Workshop Konzeption von Websites. Zeichnung und Foto: Janne Klöpper

Sketchnote vom Workshop Konzeption von Websites. Zeichnung und Foto: Janne Klöpper

Sketchnote vom Workshop Konzeption von Websites. Zeichnung und Foto: Janne Klöpper

Sketchnote vom Workshop Konzeption von Websites. Zeichnung und Foto: Janne Klöpper

Dieser Workshop haben von Renate Hermanns und Christa Goede angeboten.

Gezeichnet habe ich mit dem Staedler pigment liner 0.5 sowie den ABT Dual Brush Pen von Tombow. Das Notizbuch mit dem praktischen Punkteraster ist von Leuchtturm1917.

Woche 52: Eine Juhu-Liste zum guten Schluss

Ich arbeite gerne mit to-do-Listen. Ohne sie würde ich vieles vergessen oder mich nicht rechtzeitig daran erinnern. Einkaufszettel, Checklisten für die Seminarvorbereitung, Wochenpläne: All das entlastet mein Gehirn und meinen Alltag. To-do-Listen sagen mir, was ich noch erledigen muss. Genauso wichtig finde ich aber, ab und zu mal innezuhalten und mir klar zu machen, was ich tagtäglich so alles getan und geschafft habe. Und so bin ich auf die Idee gekommen, eine Juhu-Liste anzulegen.

Juhu-Liste: Was ich heute alles geschafft habe. Ausschnitt oben. Zeichnung und Foto: Janne Klöpper

Das Leben besteht nämlich nicht nur aus noch zu erledigenden Aufgaben. Sondern auch darin, stolz zu sein auf das, was wir gemacht haben. Und uns dann eine Pause zu gönnen. Um zu lesen, Radio zu hören, zu zeichnen oder mit einem lieben Menschen ein Glas Wein zu trinken.

Juhu-Liste: Was ich heute alles geschafft habe. Ausschnitt unten. Zeichnung und Foto: Janne Klöpper

Weil ich finde, dass wir viel häufiger gut zu uns selbst sein sollten und uns darüber freuen dürfen, was wir alles machen, kannst du hier eine juhu-liste herunterladen und nach deinem Gusto gestalten.

Juhu-Liste: Was ich heute alles geschafft habe. Mit Anmerkungen zum Ausfüllen. Zeichnung und Foto: Janne Klöpper

Und mit dem Jahr 2016 geht auch mein Zeichenprojekt zu Ende! Das heißt nicht, dass ich aufhöre zu zeichnen – im Gegenteil. Mittlerweile gehören Stift und Papier sowie iPad und Pencil zu meinem Alltag. Ich werde also weiterhin skizzieren und skribbeln und lettern und viel Spaß daran haben. Ich werde nur nicht mehr regelmäßig darüber berichten. Aber meine Bilder gibt es nach wie vor bei Instagram zu sehen. Und manchmal auch bei Twitter.

Und wenn ich Lust habe, blogge ich auch 2017 über meine Zeichenfortschritte. Aber das entscheide ich – im neuen Jahr!

Woche 45: Obstsalat

Plötzlich ist es kalt geworden. Anfang November der erste Schnee. Und die erste Erkältung ist da. Erst huste und schniefe ich tagelang, dann der Liebste. Vitamine müssen her. Also gibt ab sofort wieder jeden Abend einen Obstsalat. So kommen wir hoffentlich gut durch den Winter.

Birne, Apfel, Orange, Banane, Zitrone und gehackte Walnüsse als Zutaten für Obstsalat. Zeichnung und Foto: Janne Klöpper

Die Zutaten habe ich auf dem iPad gezeichnet, diesmal wieder mit dem Pencil und der App Paper von FiftyThree.

Es ist tatsächlich so eine Art Sketchrezept geworden … By the way: Eine richtig gute Anleitung, wie man Sketchrezepte zeichnet, gibt es übrigens auf dem Blog von Ines Schaffranek.

Woche 42: Karoline, die Kuh aus Dänemark

In dem Buch Sketchnotes & Graphic Recording von Anja Weiss ist eine der vielen Übungen, eine Kuh zu zeichnen. Also habe ich eine Kuh gezeichnet. Allerdings nicht aus dem Kopf, sondern nach einem Foto, von dem es glücklicherweise viele im Netz gibt: Karoline, die Kuh aus Dänemark. Sie hat meine Kindheit begleitet. Und so sieht sie aus:

Buntstift-Zeichnung der Kuh Karoline, Werbefigur der Molkerei Arla in den sechziger Jahren. Zeichnung und Foto: Janne Klöpper

Karoline war in den sechziger Jahren eine Werbefigur der dänischen Molkerei Arla. Die Kuh gab es als Bastelbogen. Sie konnte zusammengesteckt und aufgestellt werden. Wenn ich mich richtig erinnere, war der Kopf beweglich. Ich habe die Blume in ihrem Maul besonders geliebt. Und die freundlichen Augen. Und das Karomuster. Karoline war einfach klasse. By the way: Das Buch von Anja Weiss ist auch klasse. Ich kann es sehr empfehlen!

Meine Karoline habe ich mit einem weichen Bleistift von Faber-Castell vorgezeichnet. Dabei hat mir geholfen, zunächst zwei Rechtecke zu skizzieren: eins für den Kopf und eins für den Körper. Dadurch habe ich ein Gefühl für die Proportionen bekommen und einen Rahmen, den dem ich mich orientieren konnte. Die Konturen habe ich mit dem Staedler pigment liner in der Stärke 0.8 nachgezogen; der Buntstift ist von Koh-I-Noor.

Woche 41: Herbstblätter

Wenn ich Flipcharts für Seminare vorbereite, verwende ich gerne Skizzen und andere grafische Elemente als Farbtupfen. Die Bäume vor meinem Bürofenster, die sich allmählich bunt färben, haben mich zu diesen Zeichnungen inspiriert. Auf dem Willkommens-Chart prangt ein Ahornblatt:

Blatt mit Herbstfärbung als grafisches Element auf einem Flipchart. Zeichnung und Foto: Janne Klöpper

Und den Ablauf gliedern Lindenblätter:

Blatt mit Herbstfärbung als grafisches Element auf einem Flipchart. Zeichnung und Foto: Janne Klöpper

Wie bei allen meinen Flipcharts schreibe und zeichne ich mit den Markern und Stiften von Neuland. Ungewöhnlich an diesen Flipcharts ist allerdings die blaue Schreibschrift. War ein Versuch, der den Teilnehmerinnen gefallen hat. Schwarze Druckschrift bzw. die sogenannte Moderationsschrift gefällt mir allerdings besser und ist zudem besser lesbar. Aber: Versuch macht kluch 🙂

Woche 40: Eva-Lottas Zeichenschule (2)

Anleitungen für mehr als 70 Bildvokabeln hat die Sketchnoterin Eva-Lotta Lamm mittlerweile auf Twitter und Instagram veröffentlicht. In den Videos zeigt sie Strich für Strich, wie die Bilder entstehen: durch Linien, Punkte, Bögen, Wellen und Kreise. Die Gegenstände auf das Wesentliche reduzieren – das lerne ich durch die Vorlagen von Eva-Lotta. Hier zwölf weitere Bildvokabeln, die ich nach ihren Vorlagen gezeichnet habe:

12 verschiedene Bildvokabeln für Sketchnotes, zum Beispiel Gitarre, Donut, Regenschirm, Rakete, Kirschen, Orange, Erdbeere. Zeichnungen und Foto: Janne Klöpper

Die Skizzen habe ich mit den ABT Dual Brush Pens von Tombow gemacht. Die Stifte hatte mir mal – wegen der Pinselspitze – für das Brush Lettering gekauft. Inzwischen zeichne ich aber auch gerne mit der feinen Faserspitze.

Woche 33 bis 38: Urlaubsbilder

Sechs Wochen Urlaub? Nein, das nicht. Aber wenn ich mein kleines Solo-Büro für drei Wochen schließe, dann ballt sich vorher und hinterher die Arbeit. Und da genieße ich jeden freien Sommerabend. Gezeichnet habe ich weiterhin. Aber die Skizzen wandern erst jetzt in das Zeichenprojekt. Dafür gibt es gleich sechs auf einen Streich.

Bornholm, meine Lieblingsinsel

Lettering des Wortes Bornholm. Lettering und Foto: Janne Klöpper

In unserem Sommerurlaub auf Bornholm habe ich viel gezeichnet: auf der Terrasse des Ferienhauses und am Meer. Und ich habe einiges auf dem iPad ausprobiert. Die beste App fürs Lettering ist für mich immer noch ProCreate.

Bildvokabeln für Sketchnotes

Verschiedene Bildvokabeln für Sketchnotes, zum Beispiel Brot, Obst, Schüssel, Tisch, Besteck, Sandwich, Cupcake, Herd, Köchin. Zeichnung und Foto: Janne Klöpper

Jeden Tag eine Bildvokabel üben. Das hatte ich mir schon vor langer Zeit vorgenommen. Mal habe ich es gemacht, mal nicht. Im Urlaub sind diese Skizzen in einem Rutsch entstanden. Und ich war froh, dass ich neben den Finelinern auch einige PITT artist pen in die Fahrradtasche gepackt hatte. Die leuchten richtig im Sonnenschein.

Urban Sketching

Zeichnung der Fischräucherei in Hasle auf Bornholm. Zeichnung und Foto: Janne Klöpper

Urban Sketching heißt: Du begibst dich in eine Gegend, wo Menschen ihre Spuren hinterlassen haben – Häuser, Straßen, Parks etc. – und zeichnest das, was du siehst. Mein erster Versuch zeigt die Fischräucherei in Hasle im Nordwesten von Bornholm.  Diese Zeichnung habe ich auf dem iPad mit der App Paper von FiftyThree gemacht.

Zeitvertreib

Bildvokabeln für Sketchnotes: Collegeblock-Seite, Buch, Schlüssel, Blatt Papier, ein Glas Rotwein, ein Glas Sekt und offener Karton. Zeichnung und Foto: Janne Klöpper

An einem entspannten Abend nach einem Ausflug auf die andere Seite der Insel nebenbei auf der Terrasse gekritzelt. Vermutlich Rotwein getrunken dabei.

Sol over Gudhjem

Die Bornholmer Spezialität Sol over Gudhjem als Zeichnung: Vier Heringe und drei Eigelb. Zeichnung und Foto: Janne Klöpper

Eine Bornholmer Spezialität ist der golden geräucherte Hering, der mit einem rohen Eigelb serviert wird. Auf der Speisekarte findet man ihn unter dem Namen „Sol over Gudhjem“ – Sonne über Gudhjem. Das ist ein Ort an der Ostküste von Bornholm. Für diese Zeichnung habe ich das Walzenwerkzeug der App Paper verwendet. Die weißen Pünktchen entstehen von ganz allein. Ich mag sie. Und ich mag übrigens auch diesen geräucherten Hering. Nomnomnom.

Noch ein Lettering zum Schluss

Lettering mit dem Text Let life surprise you! Lettering und Foto: Janne Klöpper

Im Urlaub habe ich bei Instagram die #lovelyletterschallenge von @quillfullymade entdeckt und, solange ich noch auf Bornholm war, auch mitgemacht. Meine Letterings dazu findet ihr unter @textmarie auf Instagram.