Woche 41: Herbstblätter

Wenn ich Flipcharts für Seminare vorbereite, verwende ich gerne Skizzen und andere grafische Elemente als Farbtupfen. Die Bäume vor meinem Bürofenster, die sich allmählich bunt färben, haben mich zu diesen Zeichnungen inspiriert. Auf dem Willkommens-Chart prangt ein Ahornblatt:

Blatt mit Herbstfärbung als grafisches Element auf einem Flipchart. Zeichnung und Foto: Janne Klöpper

Und den Ablauf gliedern Lindenblätter:

Blatt mit Herbstfärbung als grafisches Element auf einem Flipchart. Zeichnung und Foto: Janne Klöpper

Wie bei allen meinen Flipcharts schreibe und zeichne ich mit den Markern und Stiften von Neuland. Ungewöhnlich an diesen Flipcharts ist allerdings die blaue Schreibschrift. War ein Versuch, der den Teilnehmerinnen gefallen hat. Schwarze Druckschrift bzw. die sogenannte Moderationsschrift gefällt mir allerdings besser und ist zudem besser lesbar. Aber: Versuch macht kluch 🙂

Woche 26: Figuren zeichnen (1)

Ich gebe zu, dass ich nicht gerne Figuren zeichne. Dabei brauche ich sie immer wieder, wenn ich in Workshops etwas verdeutlichen will. Oder wenn ich Netzwerktreffen am Flipchart dokumentiere. Deshalb ist es gut, auch hier ein Repertoire zu haben. Von Miike Keppler habe ich gelernt, dass Figuren am besten zuammen mit einem Gegenstand funktionieren.

Gezeichnete Flipchart-Figuren in verschiedenen Situationen. Zeichnung und Foto: Janne Klöpper

Diese Skizzen sind in dem Kurs „Visual Facilitation“ entstanden, den ich vor einigen Wochen bei Miike gemacht habe. Gezeichnet habe ich mit dem Outliner und den Big Ones von Neuland. Für den Hintergrund habe ich Wachsmalkreide von Stockmar verwendet.

Woche 22: 30 Bildvokabeln in 30 Tagen

Mehr als 100 Frauen aus meinem Netzwerk, dem Texttreff, kommen einmal im Jahr zum einem Workshop-Wochenende zusammen. Dort teilen wir unser Wissen miteinander. In diesem Jahr haben wir in meinem Workshop „Flipcharts gestalten“ auch einfache Bildvokabeln für Flipcharts oder Sketchnotes geübt. Dabei hatten meine Kollegin Kati und ich die Idee, im Anschluss an den Workshop für die Textinen, wie wir uns selbst nennen, eine erste Sketchnote-Challenge auszurufen. Gesagt, getan. Und so sieht mein Textinen-Sketchnote-Vokabular No. 1 bis 30 aus:

30 gezeichnete Bildvokabeln für Sketchnotes, zum Beispiel Auto, Becher, Fahrrad, Kalender, Laptop, Muffin, Rolle, Stifte, Zug. Zeichnungen und Foto: Janne Klöpper

Gezeichnet habe ich mit den pigment linern von Staedler und den PITT artist pens von Faber-Castell.

Wer jetzt neugierig ist, wie wunderbar andere Textinen diese Bildvokabeln umgesetzt haben: Ihr findet sie unter dem Hashtag #ttsketchnotes bei Twitter und Instagram. Mittlerweile haben wir die zweite Runde eingeläutet. Meine Bildvokabeln No. 31 bis 60 gibt es dann Anfang Juli im Zeichenprojekt 2016. Was ich jetzt schon verrate: Es sind alles runde Dinge.

Woche 21: Symbole üben (1)

Zwei Tage lang von morgens bis abends zeichnen, einfach zum Vergnügen: Das war der Kurs „Visual Facilitation“ bei Miike Keppler. Dort habe ich mein Bildvokabular um einige Symbole erweitert.

Verschiedene gezeichnete Symbole wie Bus, Brot, Katze, König, Leuchtturm, Luftballon, Rakete, Teleskop, U-Boot. Zeichnung und Foto: Janne Klöpper

Gezeichnet habe ich mit verschiedenen Stiften von Neuland (Outliner, Big One, Art Marker) und dem Copic Wide. Der Hintergrund ist mit Wachsmalkreide von Stockmar koloriert. Die Kombination von Markern und Wachsmalfarbe war neu für mich. Ich werde sie auf jeden Fall in mein Flipchart-Repertoire aufnehmen.

Woche 17: Pausenzeichen

Zu jedem Workshop gehören Pausen. Das Erarbeitete sacken lassen, mit den anderen Teilnehmer*innen ins Gespräch kommen, Kaffee oder Tee trinken, eine Kleinigkeit essen. Und so habe ich die Pause heute in meinem Workshop „Flipcharts gestalten“ angekündigt:

Ein Becher mit grünem Tee und ein Brötchen mit Käse, Salat, Tomate und Gurke. Zeichnung und Foto: Janne Klöpper

Gezeichnet habe ich mit dem Neuland Outliner mit Rundspitze, zum Kolorieren habe ich die Wachsmalblöcke von Stockmar genommen.

 

Woche 16: Spiralen und Rollen

Diese Woche habe ich geübt, aufgerolltes Papier zu zeichnen.

Skizzen zu aufgerolltem Papier; Zeichnung und Foto: Janne Klöpper

Was so einfach aussieht, fällt mir total schwer. Natürlich kann ich von Vorlagen abzeichnen. In diesem Fall waren es die Fotos vom Vizthink Berlin Meetup #15 „Flippige Flips“. Aber um sicher und aus dem Stegreif zu skizzieren, muss ich die Form logisch nachvollziehen können. Bei Spiralen und Rollen habe ich offensichtlich einen blinden Fleck. Also üben, üben, üben, bis der Groschen fällt. Irgendwann macht es klick, und dann weiß ich, wie’s geht.

Gezeichnet habe ich diesmal wieder mit dem Staedler pigment liner 1.2 sowie dem ArtMarker von Neuland in Kaltgrau (No. 102).

Woche 10: Workshop planen mit Sketchnotes

Für die Region Hannover biete ich eine modulare Fortbildung für pädagogische Fachkräfte an. Dort vermittele ich Grundkenntnisse in Öffentlichkeitsarbeit und Marketing. Bei der Vorbereitung des nächsten Moduls wollte ich gestern eigentlich nur ein paar Stichworte aufschreiben. Mittlerweile ist das Zeichnen aber so vertraut für mich, dass aus den Stichworten eine Skizze zu Inhalt und Ablauf des Workshops wurde. Voilà:

Workshop-Planung mit Sketchnotes, Zeichnung und Foto: Janne Klöpper

Der wunderbare Jubel-jippie-yeah-Stempel oben auf dem mittleren Blatt stammt übrigens von Karin Clauß und hat eine sehr berührende Geschichte, die ihr auf ihrer Webseite www.karindrawings.de lesen könnt. Dort könnt ihr den Stempel auch bestellen.

Neben den Staedler pigment linern 0.5 und 0.8 habe ich diesmal auch wieder einen PITT artist pen von Faber-Castell (No. 232) verwendet.