Woche 16: Spiralen und Rollen

Diese Woche habe ich geübt, aufgerolltes Papier zu zeichnen.

Skizzen zu aufgerolltem Papier; Zeichnung und Foto: Janne Klöpper

Was so einfach aussieht, fällt mir total schwer. Natürlich kann ich von Vorlagen abzeichnen. In diesem Fall waren es die Fotos vom Vizthink Berlin Meetup #15 „Flippige Flips“. Aber um sicher und aus dem Stegreif zu skizzieren, muss ich die Form logisch nachvollziehen können. Bei Spiralen und Rollen habe ich offensichtlich einen blinden Fleck. Also üben, üben, üben, bis der Groschen fällt. Irgendwann macht es klick, und dann weiß ich, wie’s geht.

Gezeichnet habe ich diesmal wieder mit dem Staedler pigment liner 1.2 sowie dem ArtMarker von Neuland in Kaltgrau (No. 102).

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Woche 1: Stifte und Pinsel

Stifte und Pinsel stehen am Anfang meines Zeichenprojekts.

Zeichnung eines Köchers mit Stiften und Pinseln, daneben liegen verschiedene Stifte und ein Radiergummi

Bleistifte, Fineliner und Pinsel sind einigermaßen einfach zu zeichnen. Ich dachte lange Zeit, dass ich alles aus dem Gedächtnis zeichnen können muss. Das ist Blödsinn. Zumindest am Anfang brauche ich eine Vorlage. Die kann ich überall finden: auf meinem Schreibtisch ebenso wie in Büchern oder im Internet. Durch die Vorlage bekomme ich ein Gefühl für Formen, Proportionen und Perspektiven. Es geht nicht darum, Gegenstände naturgetreu abzuzeichnen. Es geht vielmehr darum, wesentliche Merkmale des Gegenstands zu Papier zu bringen.

Diese Zeichnung habe ich mit dem Staedler pigment liner 1.2 gemacht. Für die Schatten habe ich die Pinselspitze des Copic sketch Markers N1 verwendet.